Physiotherapie

 

Wir bieten durch Verordnung ihres Arztes auf Rezept oder für Selbstzahler an:

Bitte beachten Sie, dass das Rezept innerhalb von 10 Tagen nach Ausstellung begonnen werden muss, sowie nicht mehr als 10 Tage unterbrochen werden darf.

Wir bitten zur Behandlung ein Handtuch und ggf. Sportbekleidung und Sportschuhe mitzubringen.

 

Physiotherapie

Die Physiotherapie findet Anwendung in vielfältigen Bereichen von Prävention, Therapie und Rehabilitation sowohl in der ambulanten Versorgung als auch in teilstationären und stationären Einrichtungen. Damit ist die Physiotherapie eine Alternative oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen oder operativen Therapie. Die Physiotherapie bildet den Oberbegriff für die Krankengymnastik und die physikalischen Therapie.

 

Krankengymnastik

Der Begriff wurde früher für den medizinischen Bademeister und Masseur verwendet.

Der alte Begriff der Krankengymnastik wird den Anforderungen und Ansprüchen der modernen Physiotherapie nicht mehr gerecht, weil nicht nur „Kranke“ die Leistungen in Anspruch nehmen und „Gymnastik“ als Leibes- und Körperübung die verwendete Methodenvielfalt sehr einschränken würde. Der Begriff Krankengymnastik steht jedoch auf dem Rezept bzw. der Verordnung mit der Abkürzung „KG“.  Eine Physiotherapie sollte nur unter der Leitung eines ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden.

Die Physiotherapie ist im allgemeinen Sprachgebrauch der modernere Begriff

 

KGG

Bei der Krankengymnastik am Gerät (KGG) handelt es sich um einen Therapieansatz der Physiotherapie, der sich besonders individuell auf die Bedürfnisse bzw. Beschwerden des Patienten anwenden lässt. Die KGG soll helfen, die Muskulatur mit Hilfe von Geräten aus bzw. aufzubauen, um ihren Körper ins gesunde Gleichgewicht zu bekommen.
Die KGG ist eine auf Rezept verordnungsfähige Leistung.

Das Training am Gerät dauert 60 Minuten und ist damit länger und auch aktiver als eine Einheit der Krankengymnastik. Des Weiteren findet die KGG immer in Kleingruppen statt.

Zudem gilt die Krankengymnastik am Gerät als ideale passende und nachhaltige Ergänzung zu ähnlichen anderen Trainings- und Therapiemethoden, wie zum Beispiel der manuellen Therapie oder Krankengymnastik. Jedes Gerät erfüllt dabei seinen jeweiligen Zweck, damit der Patient Beschwerdeliderung oder sogar vollständige Beschwerdefreiheit erlangt.
Bei uns in der Praxis wird KGG unter anderem speziell an den DAVID- Geräten durchgeführt.

 

Manuelle Therapie

Bei der manuellen Therapie benutzt der Therapeut nur seine Hände. Er lindert bzw. heilt dabei Funktionsstörungen von dem Bewegungsapparat. Bestimmte Grundlagen, spezielle Handgriffe- und Mobilisationstechniken sind bei der manuellen Therapie erforderlich. Die Physiotherapeuten untersuchen zunächst die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion und die Koordination der Bewegung, bevor dann für jeden Patienten eine individuelle Behandlung festgelegt wird. Der Patient wird bei dieser Therapie sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen begegnen. Vorgezeigte Übungen können dabei auch zu Hause durchgeführt werden. 

 

Lymphdrainage

Lymphdrainage ist eine leichte Form der Massage. Durch Gewebsstimulationen an der Körperoberfläche wird der Abtransport von Gewebeflüssigkeit aktiviert und gefördert. Durch die Lymphdrainage wird die Entstauung des Gewebes bzw. des Lymphabfluss mit gezielten Techniken angeregt.

Wenn der Abfluss gestört ist, kann man durch weiche Bewegungen die Lymphflüssigkeit manuell zum nächsten Lymphknoten schieben.

Die Anwendungsgebiete der Lymphdrainage sind ziemlich breit. Hauptpunkt ist eine Ödem- und Entstauungstherapie von geschwollenen Körperregionen. Störungen des Lymphsystems können meist zu einer Ansammlung der Gewebeflüssigkeit führen, die nach außen durch solche Schwellungen (Ödeme) sichtbar wird. Dies kann außerdem passieren, wenn z.B. nach einer Schulter-OP der Arm extrem geschwollen ist und durch Lymphdrainage und Ausstreichen des Ödems von der Hand in Richtung Schulter der Abfluss der 'Lymphe' (Wasser im Gewebe) gefördert werden und zu unterstützen, dass die Schwellung zurückgeht. Aber auch andere Ursachen führen zu Lymphstauungen, z.B. Krebserkrankungen oder Blutergüsse und Verletzungen resultiert durch Unfälle und vieles mehr.

 

Fango (Wärmebehandlung)

Anwendungsgebiete für die Fango- Behandlung sind z.B. Hexenschüsse, Ischias, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen, Muskelverspannungen, Störungen der Durchblutung, Chronische rheumatische Gelenkerkrankungen und Verkrampfungen. Aber auch bei Muskelverhärtung sowie bei Prellungen und Verstauchungen, Neurodermitis, Ekzeme, Schuppenflechten und Menstruationsbeschwerden wirkt Fango ebenfalls lindernd. Die Wärme der Fangopackung fördert nicht nur die Durchblutung, sondern wirkt auch schmerzlindernd. Darüber hinaus entspannt der Schlamm die Muskulatur, lockert das Bindegewebe und trägt zu einer Stärkung des Immunsystems bei. Daher wird Fango auch nicht ausschließlich beim Wellness oder zur Entspannung eingesetzt, sondern auch bei der medizinischen Behandlung von Bindegewebs- und Muskelrheumatismus, bei chronischen rheumatischen Gelenkerkrankungen oder Sehnenscheidenentzündungen.

Damit die Wärme des Schlamms optimal gespeichert wird und sich die Wirkung entfalten kann, wird der Körper nach dem Auftragen in Folie, Leinentücher oder Wolldecken eingewickelt. Zwischen 20 und 40 Minuten dauert dann die Ruhephase. Während dieser Zeit dringt die Wärme, die vom Schlamm ausgeht, tief in das Gewebe ein und sorgt so dafür, dass dieses Gewebe nicht nur wirkungsvoll, sondern auch lang anhaltend erwärmt wird.

 

 

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